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Samstag, 28. Januar 2012, 07:09

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Die Nachwuchsarbeit gehört bei den Vereinen zu den wichtigen Standbeinen, so auch bei der Trachtenkapelle Göschweiler. Um den Zöglingen eine gute musikalische Ausbildung zu bieten, kann die Trachtenkapelle auf engagierte ehrenamtliche Ausbilder zurückgreifen, so ist Susanne Baader für das Spiel mit dem Waldhorn, Ulrike Heringshausen für die Flötenausbildung, Jens Heringshausen für Trompete und ...
Wenn Göschweiler zum bunten Abend ruft, dann wissen nicht nur Insider, dass ihnen ein echter Leckerbissen bevorsteht. Doch dieses Jahr übertrafen sich die fünf Vereine und das Damentrio „Pom“ selbst, präsentierten sich in tollen Kostümen, zeigten ihr tänzerisches und schauspielerisches Talent und servierten dem närrischen Publikum lokalpolitisches Kolorit in vielfältiger Form... ...Die eigens g...
Gerade einmal zwei Jahre alt ist die Bläserjugend Göschweiler, doch schon fast aus den Kinderschuhen entwachsen. Aktiv in vielen Bereichen zeigt sich die Gruppe, wobei die spezielle Jugendförderung musikalisch und auch im kameradschaftlichen Bereich ganz im Vordergrund steht.Das erste Vortandsteam stellte sich nicht mehr zur Verfügung und so gibt es neue Gesichter im Vorstandsgremium. Für Mirij...
Neben den kulturellen Verpflichtungen wird von der Trachtenkapelle viel Jugendarbeit geleistet. Diese spiegelt sich in der intensiven Probenarbeit unter der musikalischen Leitung von Petra Schonhardt wider. "Sie macht es super" bescheinigte ihr die Vorsitzende der Bläserjugend, Mirijam Mark, die sich wie auch ihre Stellvertreterin Jasmin Mark bei den Wahlen nicht mehr zur Verfügung stellte. Kün...
37 Veranstaltungen, fünf musikalische Umzüge, elf Konzerte, vier kirchliche Anlässe, 14 sonstige Veranstaltungen und Arbeitseinsätze und dazu noch eine ganze Menge Probenarbeiten, dieses umfangreiche Tätigkeitsbild zeichnete Ulrike Heringshausen bei der Hauptversammlung der Trachtenkapelle Göschweiler. „Ein sehr engagierter Verein, dessen Name musikalisches Gewicht hat und der sich kulturellen ...


Die  Vorstandschaft der Trachtenkapelle Göschweiler:

1. Vorstand

Jens Heringshausen
Am Öschle 1
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 80 80 24
eMail

 

2. Vorstand

Mario Löffler
Am Binsenberg 6
79877 Friedenweiler
Telefon: (0 76 54) 36 88 00
Mobil: (0 151) 54 65 69 04
eMail

 

Dirigent

Paul Maurer
Propsteistr. 2
79777 Ühlingen-Birkendorf
Telefon: (0 77 43) 52 11

 

Vize-Dirigent

Franz Gromann
Schattenmühlestr. 7
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 87 26

 

Schriftführerin

Ulrike Heringshausen
Am Öschle 1
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 80 80 24
eMail

 

Kassiererin

Nicole Hogg
Am Funkenplatz 17
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 80 80 54
eMail

 

Jugendleiterin

Johanna Kiechle
Bergstraße 52
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 74 14
eMail

 

Stellvertretender Jugendleiter

Hanna Albert
Stockäckerweg
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 7 76 63
eMail

 

Beisitzer

Martin Hummel
Auf der Hub 7
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 71 09
eMail

Benjamin Blatter
Sonnhaldenweg 6
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 14 52
eMail

Martin Scherer
Stockäckerweg 2
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 80 82 88
eMail

 
Die Geschichte der Trachtenkapelle Göschweiler

Von der Gründung bis zum 2. Weltkrieg

Aus dem Gründungsjahr 1934 dürfte zunächst das erste Protokoll interessant sein, in dem wörtlich zu lesen ist: „Das Fehlen einer Musikkapelle machte sich in unserer Gemeinde immer mehr bemerkbar und der Wunsch, eine Musikkapelle zu gründen, war allgemein.

Der Initiative des damaligen Bürgermeisters Bernhard Ganter ist es zu verdanken, dass die ersten Schritte gemacht wurden. In einer ortsüblichen Bekanntmachung bat er alle jungen Männer, sich zwecks Gründung einer Kapelle zu melden. Dieser Aufruf fand jedoch keine Resonanz und so beauftragte er kurz entschlossen Albin Blatter, in persönlichen Gesprächen geeignete Personen zu finden. Blatter konnte dreizehn junge Leute gewinnen. Es waren: Albin Blatter, Alfons Blatter, Wilhelm Blatter, Erich Bucher, Eugen Frey, Oskar Frey, Fritz Ganter, Fritz Gromann, Stefan Maier, Hugo Raufer, Wilhelm Reichle, Ernst Schießel und Hubert Werne.

Die Gebrüder Karl und Rupert Hepting waren bereit, die musikalische Einstudierung bei den zweimaligen wöchentlichen Proben und damit die Leitung der Kapelle zu übernehmen. Die Firma Klaft stellte zunächst leihweise die Instrumente zur Verfügung und im folgenden Jahr wurden dann in großzügiger Weise neue Instrumente von der Gemeindeverwaltung beschafft. Diese von Herrn Klaft gelieferten neuen Instrumente wurden „blumengeschmückt von hiesigen Jungfrauen" in Anwesenheit der Gemeindeverwaltung sowie vielen Musikfreunden den Musikern übergeben.

Am Weißen Sonntag 1935 war der erste Auftritt der Kapelle, wo sie die Erstkommunikanten zur Kirche begleitete. Es war ein Ereignis in der Gemeinde, und anschließend bei dem gut besuchten Frühschoppen war helle Begeisterung, als die Kapelle noch einige Märsche vortrug.

 

Im gleichen Jahr wurde zwischen der Gemeindeverwaltung und der so genannten Feuerwehrmusik ein Vertrag abgeschlossen. Es wurde darin festgelegt, dass die Mitglieder sich verpflichten, der Kapelle fünf Jahre ununterbrochen anzugehören. Erst nach Ablauf dieser Frist kann ein Mitglied nach vorhergehender fünfmonatiger Kündigung austreten. Ohne diese Kündigung hat der Ausscheidende einen Betrag von 50 Reichsmark zu bezahlen. Mit dem Entgegenkommen der Gemeinde, die den Dirigenten entschädigt, die Noten beschafft und eine jährliche Pauschalsumme von 150 Reichsmark gewährt, verpflichten sich auch die Mitglieder, bei Anlässen der Gemeinde, des Staates und der Partei auf Anordnung des Bürgermeisters zur Verfügung zu stehen. In diesem Vertrag wurde auch vermerkt, dass die neuen Instrumente von den Mitgliedern pfleglich zu behandeln sind und die Reparatur selbstverschuldeter Beschädigungen aus der eigenen Tasche zu bezahlen ist.

Bei der am 3. Mai 1935 abgehaltenen Probe wurde Albin Blatter zum Vorsitzenden, Fritz Gromann zum Schriftführer und Alfons Blatter zum Kassierer gewählt. In der Frühjahrshauptprobe der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, bei der sich die Musikkapelle beteiligte, wurde um passive Mitglieder des Vereins geworben. 74 Mann der anwesenden Feuerwehr waren bereit, als passives Mitglied den neuen Verein zu unterstützen. Für diese wurden ebenfalls Statuten aufgestellt und somit war die Grundlage für den künftigen Werdegang gegeben.

Gleich das erste Jahr war ausgefüllt mit Beteiligungen an Fronleichnam, Kirchenfest, Kirchweihtag und selbstverständlich auf Grund des Vertrages bei den politischen Veranstaltungen, wo die Kapelle den musikalischen Rahmen gab. Im Jahre 1935 wurde das erste Konzert für die Kurgäste veranstaltet, man beteiligte sich an der Nikolausfeier des Kindergartens sowie an der Schlussfeier eines Mütterschulungskurses, ja selbst junge Rekruten wurden nach der Musterung mit Musikempfangen. Die Aufbauarbeit und die ersten Erfolge wurden mit dem ersten Vereinsausflug im Jahre 1936 nach Sasbachwalden belohnt.

Eine Belebung des Fremdenverkehrs machte die Abhaltung von drei Kurkonzerten notwendig. Stellvertretend für alle übrigen Anlässe ist davon berichtet, dass im Jahre 1937 insgesamt 90 Proben und öffentliche Veranstaltungen durchgeführt wurden. Die ersten Beziehungen zu den Nachbarkapellen wurden mit dem Doppelkonzert am Ostersonntag 1938 in Reiselfingen geknüpft. Mit der Abhaltung von Tanzabenden, der Mitwirkung bei den neu inszenierten Erntedankfesten und dem Weihnachtskonzert für die einheimische Bevölkerung endete vorläufig der Veranstaltungskalender des Vereins. Mit der Einberufung etlicher Musiker im Jahre 1939 wurde ein Musizieren unmöglich gemacht. Niemand ahnte, dass mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges eine zwangsläufige Unterbrechung eintreten würde. Leider hat dieser unglückselige Krieg Lücken im Verein hinterlassen. Den Gefallenen gilt unser ehrendes Gedenken.

Nach dem 2. Weltkrieg bis ins Jahr 1958

Am 3. März 1946 kam es mit den zurückgekehrten Musikern und neuen Musikfreunden zu einer Zusammenkunft, um eine Wiedergründung vorzunehmen. Bei dieser Aufbauarbeit hat sich neben Albin Blatter der zweite Vorsitzende, Paul Schonhardt, verdient gemacht. Er war nicht nur für die Beibringung der Instrumente besorgt, sondern stellte auch noch seine Wohnung längere Zeit für die Probenarbeit zur Verfügung. Mit Franz Zepf an der Spitze ist es wiederum der Weiße Sonntag, an dem sich die Kapelle der Öffentlichkeit vorstellte. Die ausdrückliche Genehmigung war jedoch der Militärregierung vorbehalten, der sich dann eine offizielle Versammlung im Rathaus anschloss. In jenem Jahr begann auch die Ära der jährlichen Theateraufführungen, die abwechselnd vom Sportverein und der „Musik" veranstaltet wurden. Diese Weihnachtsfeiern, an denen immer wieder ein aufmerksames und dankbares Publikum sich erfreuen konnte, wurden selbstverständlich immer von der Kapelle umrahmt. Ein neu gewählter Vorstand mit Albin Blatter und Ernst Schießel, mit Schriftführer Ernst Rudigier und als Kassierer Oskar Frey sowie die neu erstellten Vereinssatzungen wurden dann endgültig im November 1947 von der Militärregierung genehmigt. Gleichzeitig übernahm der aufwärts strebende Klarinettist Oskar Frey die verwaiste Stelle des Kapellmeisters. Nach einjähriger Tätigkeit als Dirigent zog er mit seiner Familie nach Immendingen und nun übernahm der inzwischen aus der Gefangenschaft zurückgekehrte Rupert Hepting den Taktstock. Ein Doppelkonzert mit der Stadtmusik Löffingen am Pfingstsonntag 1949 gab neue Impulse für weitere Probenarbeit.

Die Generalversammlung im Jahre 1950 beschloss, Altbürgermeister Ganter, der den Verein immer tatkräftig gefördert und unterstützt hatte, wegen seiner Verdienste zum Ehrenmitglied zu ernennen. Eine herbe, aber ehrenvolle Aufgabe hatte der Verein am 10.4.1952 wahrzunehmen, als er am Begräbnis des Mitgliedes Fritz Gromann teilnahm. Die Kapelle verlor einen guten Musiker und treuen Kameraden. Mit 170 Vertretern von Musikvereinen fand am 23.11.1952 die Generalversammlung des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald erstmals in unserer Gemeinde statt, wobei die Kapelle in den von der Gemeinde beschafften neuen Uniformen spielte.

Am 16.7.1955 beteiligte sich der Musikverein am Begräbnis des plötzlich verstorbenen Ehrenmitgliedes und Gründers der Kapelle, Altbürgermeister Bernhard Ganter. In einer Generalversammlung am 29.1.1956 waren laut Satzung die Vorstandswahlen durchzuführen. Albin Blatter und Paul Schonhardt lehnten eine Wiederwahl ab und in geheimer Wahl wurden dann Helmut Agostini als 1.Vorsitzender und Albert Blatter als 2. Vorsitzender mit überwiegender Mehrheit neu gewählt. Die ausgeschiedenen Vorsitzenden erklärten, dass der Rücktritt ausschließlich erfolgt sei, um künftig die Vereinsführung jüngeren Kräften zu überlassen. Der Ausspruch der beiden neu Gewählten: „Wir bemühen uns, die Geschicke des Vereins so zu lenken, wie wir es nach bestem Können vermögen!" dürfte sich zwischenzeitlich bewahrheitet haben.

An Ostern im Jahre 1957 war ein Aufnahmeteam des Süddeutschen Rundfunks in unserem Dorf, um das früher gepflegte Eierlesen zusammen mit musikalischer Umrahmung des Vereins, für eine Sendung im Hörfunk aufzunehmen. In Erinnerung gebracht seien an dieser Stelle auch einmal die vielen Heimatabende, die in dieser Zeit großen Anklang fanden. Die Tanzabteilung des Musikvereins war bei diesen Veranstaltungen mit dabei und spielte zur Unterhaltung und zum Tanz auf. So fanden allein im Jahre 1958 elf „Schwarzwälder Heimatabende" statt.

Es würde zu weit führen, wollte man alle Jubiläumsfeste in der näheren und weiteren Umgebung nennen, die vom Verein besucht wurden. Der Höhepunkt im Vereinsgeschehen dürfte jedoch das eigene 25jährige Jubiläum sein, welches vom 13. bis 15. Juni 1959 gefeiert wurde.

Vom Jubiläumsjahr 1959 bis ins Jahr 1970

Regnerisches Wetter bestimmte die Vorbereitungen für das Fest. Mancher Umstand und die Verlegung des Festplatzes waren am Vortag nicht gerade ermutigend, ohne Zelt am Sonntag Gastgeber von 20 Musikkapellen und dem zu erwartenden Publikum zu sein.

Nach der Totengedenkfeier am Ehrenmal begab man sich in den Saal des Gasthauses „Hirschen" zum Festbankett. Dieser Abend hatte durch die Mitwirkung der Trachtengruppe einen wirklich festlichen Chrarakter und brachte dem Verein viele anerkennende Worte ein. Im Mittelpunkt des Abends stand eine Rückschau von Bürgermeister Rudigier über den bisherigen Werdegang des Vereins sowie eine Ehrung von fünf Gründungsmitgliedern für treue Zugehörigkeit mit Überreichung einer Urkunde und einem Geldgeschenk von selten der Gemeinde. Im Auftrag des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDBV) erhielten die Gründungsmitglieder aus der Hand des Präsidenten des Hochschwarzwälder Blasmusikverbandes, Bürgermeister Schropp, Lenzkirch die silberne Ehrennadel überreicht.

Verheißungsvoll begann mit dem Wecken der Haupttag des Festes, als strahlender Sonnenschein die Stimmung hob. Ein imposantes Bild bot sich am Nachmittag, als beim Festzug mit über 500 Musikern sich viele Gäste aus nah und fern einstellten. In einem mehrstündigen Programm, an dem sich alle anwesenden Kapellen beteiligten, war eine überaus große Aufmerksamkeit und Befriedigung festzustellen, so dass mit Recht behauptet werden darf, dass es in jeder Hinsicht ein voller Erfolg für den Verein war.

Zwischen dem 25-jährigen und dem 40-jährigen Jubiläum waren der Veranstaltungen und Ereignisse so viele, so dass wir auf Einzelheiten nicht mehr näher eingehen möchten. Die Kapelle beteiligte sich nach wie vor sehr rege am kulturellen Geschehen der Gemeinde, der Vollständigkeit halber seien aber doch die wichtigsten Ereignisse im Verein angeführt.

In den Jahren 1960 bis 1963 galt es in den Sommermonaten viele Einladungen von Feuerwehren und befreundeten Musikvereinen anzunehmen und an deren Jubiläen teilzunehmen. Daneben gab der Verein die üblichen Kurkonzerte und sorgte für den musikalischen Rahmen bei Veranstaltungen des Verkehrsvereins. Tiefe und echte Trauer überschattete das Jahr1964, als der Verein im Februar den Gründer und Ehrenvorsitzenden Albin Blatter und im Oktober das Gründungsmitglied Stefan Maier durch den Tod verlor. Mit Trauerweisen begleitete die Kapelle die treuen Kameraden zur letzten Ruhestätte.

Es war eine Selbstverständlichkeit, bei einem von der Gemeindeverwaltung zusammengestellten Programm anlässlich der Ernennung von Heimatschriftsteller Emil Baader zum Ehrenbürger und der gleichzeitigen Verabschiedung von dem Leiter der Trachtengruppe, Oberlehrer Fritz Killig, am 7. 5.1966 mitzuwirken. Im Zeichen der Geschehnisse stand ferner die Neuanschaffung einer Einheitskleidung als Tracht im Jahre 1968, die die Gemeinde großzügig besorgte, aber auch bemerkenswert war, dass sich die aktiven Musiker bereit erklärten, unentgeltlich 100 Festmeter Holz der Sturmkatastrophe 1967 aufzuarbeiten.

Im Rahmen des Konzertes am 15.6.1969 stand die Ehrung von Dirigent Hepting für 50jährige Musikertätigkeit und des „40jährigen" als Dirigent mit Verleihung der großen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände.

H. Agostini, A. Blatter, A. Kessler und O. Schiesel wurden bei dem zum dritten mal veranstalteten „Gartenfest" für 25jährige Zugehörigkeit zum Verein am 18.7.1971 mit dem silbernen Ehrenzeichen geehrt. Diese nun alljährlich veranstalteten „Sommerfeste" des Vereins bekräftigen nicht nur den Kontakt und die Verbundenheit zu anderen Kapellen, sondern schaffen auch eine solide Basis der Vereinskasse. Einer großen Beliebtheit erfreuten sich auch die Wunschkonzerte der Jahre 1971 und 1972 an Weihnachten, wo jeweils bis zu 500 „Wünsche" erfüllt werden konnten. Bei vielen Auftritten, die privaten Charakter trugen, waren die Musiker aktiv, ja selbst bei politischen Veranstaltungen in der Festhalle Löffingen wurden, gleich welcher Partei, vom Verein Proben ihres Könnens gezeigt.

Es dürfte der Aufwärtsentwicklung und der Qualitätssteigerung eines Vereines nur dienlich sein, wenn er an den Wertungs- oder Kritikspielen teilnimmt. So beteiligte sich die Musikkapelle in der Zeit von 1951 bis 1971 an insgesamt acht Wertungsspielen, und zwar am 10.6.1951 anlässlich des Musikfestes des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald in Lenzkirch. Den ersten Platz von sieben in der Unterstufe teilnehmenden Kapellen und mit der Benotung „Sehr gut" war dies ein wirklicher Erfolg. Als Anerkennung der Leistung wurde seitens der Gemeinde eine neue Trommel gestiftet, die spontan noch auf dem Festplatz bestellt wurde.

Fast genau ein Jahr später, am 15.6.1952, wurde auf dem zweiten Verbandsmusikfest in Neustadt, anlässlich des 100jährigen Bestehens der Stadtmusik, unserem Verein ein noch größerer Erfolg zuteil. Das Resultat dieser Beurteilung lautete: „Sehr gut bis vorzüglich". Vorgetragen wurde hierbei die „Spanische Festouvertüre" von Popy.

25. April 1953. Das Bundesmusikfest in Singen a. H. war das Ziel von drei Kapellen des Schwarzwälder Musikverbandes, nämlich der Stadtmusik Neustadt, der Stadtmusik Löffingen und des Musikvereins Göschweiler, um vor einem internationalen Wertungsgericht ihr Können zu beweisen. In der Unterstufe erhielt Göschweiler die Note „Sehr gut".

Mit der „Friedensfestouvertüre" als Wahlstück stellte sich die Kapelle am 30.5.1954 den Wertungsrichtern anlässlich eines Musikfestes in Löffingen vor und erhielt für ihren Vortrag die Note „Sehr gut bis vorzüglich". Ebenfalls bei einem Wertungsspiel des Musikverbandes Hochschwarzwald in Löffingen am 24.3.1957 wurde für den Bläsersatz „Kanzone" von Willi Schneider und für ein Pflichtstück die Note „Sehr gut bis vorzüglich" gegeben.

Mit 18 Musikern beteiligte man sich am 4.4.1965 in Neustadt beim Kritikspiel des Verbandes. Es kamen die Ouvertüre „Volksfest in Tokaj" von Gustav Lotterer, ein Selbstwahlstück in der Mittelstufe, sowie das Pflichtstück „Intrade" von E. Fröhlich zum Vortrag. Die Kritik der beiden Wertungsrichter wurde nicht veröffentlicht, sondern den teilnehmenden Kapellen zugesandt. Der Schluss-Satz der ausführlichen Beurteilung lautete: „Die beiden Vorträge waren in allen Einzelheiten vorzüglich."
Einen zweiten Rang in der Mittelstufe erhielt die Kapelle beim Wertungsspiel am 4. 5.1969 in Lenzkirch mit der Komposition „Burletta" von Gustav Lotterer und dem Pflichtstück „Für Frieden in Freiheit".

Das Bundesmusikfest in Karlsruhe 1971

In besonderer Erinnerung dürfte die Beteiligung am Bundesmusikfest in Karlsruhe am 16. 5.1971 geblieben sein. Im Rahmen der internationalen Wertung und Kritikspiels wurde im Schauspielhaus das Selbstwahlstück „Sonne über Arizona", Ouvertüre von B. Brooklyn, und ein Pflichtstück von der 28 Mann starken Kapelle unter Leitung von R. Hepting vorgetragen. Man war glücklich über das Ergebnis der Bewertung: Einen 1. Rang in der Mittelstufe. In vier Hallen wurde gleichzeitig von Samstag bis Sonntagnachmittag bewertet; unsere Wertungsrichter waren die Musikdirektoren Rudolf Posch, Reutte (Österreich), und Fritz Hekler, Heidelberg.

Einen starken Eindruck hinterlassen hat am Nachmittag der große Festzug mit 152 Kapellen (am Musikfest waren insgesamt 207 Vereine anwesend) und die Gesamtchöre auf dem Schlossplatz.

Das 40-jährige Jubiläum vom 26.7. - 29.7.1974

Es waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig, um dem vom Verein selbst erstellten Rahmenprogramm gerecht zu werden. Dabei festzustellen war aber auch die tatkräftige Unterstützung der örtlichen Vereine und der ganzen Bevölkerung, dieses Fest zu gestalten. Mit der Totenehrung auf dem Friedhof begannen die Feierlichkeiten, wo in würdiger Form aller aktiven und passiven Verstorbenen gedacht wurde. Das anschließende Festbankett, das von vier Kapellen mit beachtlichen musikalischen Beiträgen bereichert wurde, fand eine große Resonanz. Neben den breit gefächerten Glückwunschansprachen stand im Mittelpunkt des Abends die Ehrung des bisherigen Dirigenten Rupert Hepting für 40-jährige Tätigkeit als musikalischer Leiter unseres Vereins durch den Blasmusikverband Hochschwarzwald. Sein Wunsch, aus dem aktiven Dienst zu gehen, wurde von der Kapelle mit der Ernennung zum Ehrendirigenten gewürdigt. Für 40-jährige Zugehörigkeit wurde Ernst Schiesel, für 25-jährige Treue Kessler Johann, Eggert Edwin und Vetter Josef geehrt. Mit der Ouvertüre „Der Untergang der Titanic", dargeboten von der Patenkapelle Löffingen, wurde der gehaltvolle Abend beschlossen. Mit dem Wecken durch die Nachbarkapelle Rötenbach kündigte sich ein herrliches Festwetter an und nach dem stimmungsvollen Frühschoppenkonzert der Musiker aus Tengen war am frühen Nachmittag ein überaus großer Besucherdrang zu verzeichnen. Nach dem imposanten Festumzug mit über 30 Kapellen und dem anschließenden Festkonzert waren die vielen Gäste und die Organisation vollauf zufrieden gestellt. Mit der Verpflichtung von Walter Scholz und den Schwarzwaldmusikanten zum Unterhaltungsabend sind, vor einem voll gefüllten Zelt, alle Erwartungen erfüllt worden. Das Orchester und seine Soli begeisterten das Publikum. Das Konzert blieb in Erinnerung. Tanzveranstaltungen und Kinderfest rundeten den in allem gelungenen Festverlauf ab.

Die finanzielle Lage des Vereins ermöglichte es schließlich, den Musikern mit Begleitung einen dreitägigen Ausflug für ihren bisherigen Einsatz anzubieten. Vom Standort Meran aus war es nett, gemeinsam die herrliche Bergwelt Südtirols kennen zu lernen.

Der sichtbare Erfolg in diesem Jubiläumsjahr war ermutigend, in der bisherigen Arbeit fortzufahren, und so nahm man die Gelegenheit wahr, um im folgenden Jahr gleich an zwei Wertungsspielen teilzunehmen. Die Benotung 1. Rang mit Auszeichnung in der Mittelstufe für das Selbstwahlstück „Intrada" war die bisher beste Bewertung seit Bestehen des Vereins. Die Leitung der Kapelle hatte Rupert Hepting.

Beim Weihnachtskonzert desselben Jahres war nun der Dirigentenwechsel zu verzeichnen. Mit einem Geschenk und einem herzlichen Dank für seinen unermüdlichen Einsatz für die „Göschweiler Musik" wurde Rupert Hepting verabschiedet und gleichzeitig der neue Dirigent Oswald Hasenfratz aus Unadingen vorgestellt.

Es würde zu weit führen, wollte man all die vielen Anlässe, Konzerte und Beteiligungen der Trachtenkapelle nennen, die gerade in den letzten zehn Jahren im Terminkalender gestanden haben. Im Durchschnitt waren es jährlich 50 Veranstaltungen, ebenso viele Probenabende und gesellige Zusammenkünfte, die jeden Musiker gefordert haben. Der Vollständigkeit halber seien aber doch die markantesten Ereignisse wiedergegeben.

Bezeichnend für den Verein ist es, das organisatorische Können der Vereinsleitung vorausgesetzt, dass man es immer wieder versteht, den Heimatort auch in größeren Städten zu vertreten.

Da war zunächst 1976 einer Einladung des Landesfremden-verkehrsverbandes und der Landesregierung zu folgen, um an der Ausstellung „Du und Deine Welt" in Hamburg und anderen Plätzen zu gastieren (Anmerkung: Die gebuchten Betten im Hotel „Eden" wurden nur teilweise benützt, denn das nahe St. Pauli lockte).

28.1. - 4.2.1978 Berlin ist eine Reise Wert!

Anlässlich der „Grünen Woche", auf Verpflichtung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, vor vielen Besuchern und Prominenz zu spielen, war schon ein Ereignis. Die Eindrücke dieser großen Schau, von Berlin und der DDR selbst, waren lange im Gespräch.

Der Reigen der überregionalen Auftritte wurde fortgesetzt mit musikalischen Beiträgen bei der U-Bahn-Einweihung und beim Landesparlament in Stuttgart.

Das Jahr 1981 wurde überschattet vom Tode des Gründungs- und Ehrenmitgliedes Fritz Ganter sowie des ehemaligen Schriftführers und Ehrenmitgliedes Altbürgermeister Ernst Rudigier. Mit Trauerweisen nahm man Abschied an ihrer letzten Ruhestätte.

Die chronologische Abfassung soll aber nicht beendet werden, ohne die neu gegründete Jugendkapelle zu erwähnen. Beim Jugendwettbewerb erhielt sie einen 1. Rang mit Belobigung unter der zielstrebigen Führung des Dirigenten Oswald Hasenfratz.

Das 50-jährige Vereinsjubiläum 27.-30. Juli 1984

Im Jahr 1984 feierte die Kapelle ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum. Die Festlichkeiten dauerten insgesamt vier Tage an und begann am Freitag, den 27.07.1984 mit dem offiziellen Festbankett. Die Trachtenkapelle eröffnete dies mit dem Stück "Intrade Festiva" von Willi Schütz-Erb, welchem die Begrüßung durch den Vorstand Helmut Agostini folgte. Festpräsident und Bürgermeister Dr. Dieter Mellert sowie der damalige Ortsvorsteher Bernhard Blatter begrüßten die geladenen Gäste ebenfalls aufs herzlichste. Gleich zu Beginn des Abends ehrte der Präsident des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald Bernhard Stegerer das aktive Mitglied Ernst Schiesel für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Kapelle. Weiterhin wurde im Verlauf des Abends Helmut Agostini mit der silbernen Ehrennadel, einer neu geschaffenen Auszeichnung, für seine 28-jährige Vorstandstätigkeit geehrt. Eine Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg für die 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Dirigent der Kapelle erhielt Rupert Hepting. Zu guter letzt konnte Vorstand Helmut Agostini noch die Musiker Albert Blatter, Oskar Schiesel, Edwin Eggert und Josef Vetter zu Ehrenmitglieder der Trachtenkapelle ernennen. Den Abend gestalteten unter anderem der Kirchenchor Löffingen und Göschweiler sowie der Männerchor und die Stadtmusik aus Löffingen mit. Zum Ausklang und Tanz spielten die Löffinger Musikanten auf. Der Samstag Abend war ganz und alleine dem Tanze gewidmet. Schlag auf Schlag spielten die beiden Kapellen "Passadenas" und "Hochfirstmusikanten" bis in die tiefe Nacht auf. Den Höhepunkt des viertägigen Jubiläums bildete der Sonntag. Hierzu lesen Sie am besten den damals in der Zeitung veröffentlichten Artikel:

Festumzug zur 50-Jahr-Feier der Trachtenkapelle

Von SÜDKURIER-Mitarbeiterin Luise Richter

Löffingen-Göschweiler rc. Viel Volk war gekommen, um den Festumzug zur 50-Jahr-Feier der Trachtenkapelle Göschweiler mitzuerleben, waren doch im Programm 46 Gruppen avisiert. Alle Musikvereine aus der näheren und weiteren Umgebung, nicht nur aus dem Hochschwarzwald, sondern auch von der Baar und dem Waldshuter Kreis erwiesen der Trachtenkapelle Göschweiler zu ihrem Jubiläum die Referenz, allen voran der Musikverein Rötenbach, der bereits morgens um sechs Uhr mit flotten Märschen die
Göschweiler aus dem Schlaf weckte und sie daran erinnerte, dass sie heute ihren großen Tag haben. Nach dem Festgottesdienst ging es dann zum Frühschoppenkonzert ins Festzelt, das der Musikverein Mundelfingen bis in die Mittagszeit hinein ausdehnte. Der Festzug stand unter dem Motto „Heimische Landwirtschaft vor 50 Jahren" mit Musikkapellen, Festwagen, Bürgerwehren und Trachtengruppen. Da die Reiselfinger Musiker erst vor kurzem ihr 100. Jubiläum feierten, bei dem sie alte Ackergeräte im Umzug mitführten, mussten sich die Göschweiler etwas neues ausdenken und gestalteten ihre Festwagen als „Frühling", wo die Sensen für das Heu gedengelt wurden, „Sommer", wo das Heu auf großen Leiterwagen mit zwei kräftigen Pferden davor eingefahren wurde. Eine wunderschöne Erntekrone aus Stroh mit allen Früchten des Feldes als
„Herbstwagen" und eine Spinnstube, umsäumt von „verschneiten" Tannen, als „Winterwagen" boten einen schönen Anblick. Viel Applaus erhielten diese Wagen, und nicht nur sie: Zu den Klängen der vielen Musikkapellen klatschten die Zuschauer im Takt mit, so groß war die Begeisterung. Auch ein riesiges, goldfarbenes Saxophon konnte man auf einem Festwagen bewundern. Nicht zu vergessen die Festwagen mit den Ehrengästen: Ernst Schießel, Paul Schonhard, Hubert Werne und Wilhelm Reich auf dem einen und Oskar Frey, H. Hepting und Eugen Frey auf dem anderen Wagen. Die vielen Musikkapellen sorgten für die nötige Stimmung, die Trachten der Heimatvereine wurden eifrig fotografiert, weshalb es ein großes Gedränge unter den „Fotografen" gab. Die Bürgerwehren aus dem Baarkreis waren eine echte Begeisterung. Auch die Fahnenschwinger aus Tiengen bekamen viel Applaus. Die Tiengener Bürgerzunft war sogar mit Schweizer Karabinern angetreten und ihre Damen in den mittelalterlichen Trachten erregten viel Aufsehen. Nach dem Umzug konnte das Zelt die vielen Gäste nicht fassen. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung, wofür am Abend dann die Stockmihli-Musikanten sorgten.

Der Montag und somit letzte Tag des Vereinsjubiläum begann nachmittags mit einem Fest für die Kinder und Senioren und wurde durch die Musiker des "Dolinen Echo" umrahmt. Abend spielten dann zum Ausklang die Kapelle "Passadenas" und nochmals das "Dolinen-Echo" zum Tanz auf. Den Abschluss der Festlichkeiten bildete schließlich gegen 22.30 Uhr die Stadtmusik Löffingen mit dem großen Zapfenstreich.

Die Jahre 1985 - 1986

Vorstand Helmut Agostini hatte bereits seit einiger Zeit seinen Rücktritt nach 29 Jahren als erster Vorsitzender bekannt gegeben. An der Generalversammlung im Februar 1985 wurde dieser Wechsel vollzogen. Der bisherige 2. Vorsitzende Werner Schonhardt wurde zum Nachfolger gewählt. Als Dank und Anerkennung für die enorm geleistete Arbeit wurde Agostini zum Ehrenvorsitzenden der Trachtenkapelle ernannt. Weitere Ehrungen wurden ihm durch den Blasmusikverband Hochschwarzwald und die Stadt Löffingen überreicht.

Im Oktober 1985 erfolgte der vorerst letzte richtige Ausflug (ohne zu musizieren) der Trachtenkapelle. Er führte die Musiker und ihre Angehörigen ins Altmühltal. Per Schiff ging es durch den Donaudurchbruch. Weiter ging die Fahrt mit dem Bus ins herrliche Altmühltal vorbei an Schlössern und Burgen. Ebenfalls im Oktober 1985 wurde das erste Herbstfest der Trachtenkapelle, zunächst als Chilibifest tituliert, veranstaltet.

Auf Einladung von Herrn Faerber und des Verkehrsvereins in Stuttgart 1986 auf dem schönsten Weindorf Deutschland in Stuttgart ein Konzert gegeben. Die Uniform, die etwa bei 700 Anlässen gute Dienste getan hatte, wurde bei diesem Konzert zum letzten Mal getragen. Es ging deshalb "allwäg" zu und die Uniform wurde nach allen Regeln der Kunst richtig ausgeweiht.

<Bild von Einladung Weinfest einfügen>

Eine neue Uniform sollte beschafft werden. Man wollte aber Nägel mit Köpfen machen und ließ eine Original Schwarzwälder Tracht, nach Vorlagen und Bestimmungen des Bundes Heimat und Volksleben anfertigen. Die Frauentrachten wurden von der unvergesslichen Erna Hummel geschneidert und von Frau Maier aus Bernau kunstvoll bestickt. Mit einem Festgottesdienst wurde die Tracht anlässlich des Herbstfestes 1986 eingewiehen. Die vielen Besucher des Festes waren von den Trachten begeistert.

Ende Oktober des gleichen Jahres fuhren die Kapelle nach Gersweiler ins Saarland, wo auf Einladung des ehemaligen Göschweilers Walter Schulen mehrere Konzerte beim dortigen Gesangverein dargeboten wurden.

Am 29.10.1986 wurden vom Süddeutschen Rundfunk Aufnahmen für die Sendung "Sang und Klang aus Stadt und Land" gemacht. Der Sendetermin war im Januar 1987.

Das Jahr 1987

An der Generalversammlung im Januar 1987 wurde der Beschluss gefasst, die Trachtenkapelle in das Vereinsregister einzutragen. Im März desselben Jahres hatte eine Abteilung der Kapelle einen ungewöhnlichen Auftritt an der Hauptversammlung des Bundes Heimat und Volksleben (BHV) in Kehl. Grund der Reise war die Vorstellung der neuangeschafften Tracht, denn mit der Aufnahme in den BHV konnte die Kapelle mit einem stattlichen Zuschuss rechnen. Die Tracht musste von der Bühne aus den über 1000 Delegierten vorgestellt werden. Die strengen Richtlinien des BHV machten es außerdem erforderlich, dass die Damen ihren Rock hochheben mussten, um sichtbar zu machen, dass auch wirklich ein Unterrock getragen wurde. Mit großem Beifall und keiner Gegenstimme wurde die Trachtenkapelle Göschweiler in den BHV aufgenommen.

Das Seniorenkonzert des Blasmusikverbandes Hochschwarzwald wurde im April 1987 im Bürgersaal Göschweiler ausgerichtet.

Vom 02. - 04.07.1987 war die Eröffnung des Stuttgarter Weindorfes in Hamburg. Das Gastspiel der Trachtenkapelle auf diesem Fest hatte wiederum Peer-Uli Faerber ermöglicht. Nach neunstündiger Busfahrt erreichte man Hamburg. In einer Jugendherberge wurde Quartier bezogen. 300 Gäste nahmen an der feierlichen Eröffnung des Weindorfes im altehrwürdigen Rathaus von Hamburg teil. Unter ihnen Hamburgs Bürgermeister von Donahnyi und Stuttgarts OB Rommel. Auf dem Weindorf selbst wurden mehre Konzerte gegeben. Das Abendprogramm spielte sich meist auf der Reeperbahn ab. Allerdings waren die Nächte dort eher kurz, denn in der Jugendherberge war um 1.00 Uhr Zapfenstreich. Von Cuxhaven aus, ging’s per Schiff auf die Insel Helgoland. Ein sehr imposantes Erlebnis für alle Teilnehmer.

Wieder einmal auf große Reise, diesmal nach Belgien an die Nordseeküste, ging es vom 15.-17. August 1987. Nach einem Konzert in Siegen fuhr man weiter nach Westende in Belgien. Das Quartier war in einer Schule, eine recht abenteuerliche Behausung, in der alle Reiseteilnehmer in alten Schulsälen untergebracht wurden. Unter den Betten lag der Staub zentimeterhoch und die sanitären Einrichtungen hatten wohl schon lange kein Wasser mehr gesehen. Ebenfalls recht abenteuerlich waren die Auftritte. Man marschierte z.B. in der Stadt De Haan über sämtliche Kreuzungen hinweg bei Rotlicht. Dies war nicht ungefährlich. Mehrere Auftritte in verschiedenen Städten an der Küste schlossen sich an.

Ende August 1987 hat die Trachtenkapelle Göschweiler zusammen mit der Trachtengruppe Löffingen an der Eröffnung des Stuttgarter Weindorfes teilgenommen. Die Eröffnung wurde live im Rundfunk übertragen.

An folgenden Wertungsspielen wurde im Jahr 1987 teilgenommen:

  • Im Mai 1987 am Wertungsspiel für Jugendkapellen in Grafenhausen mit der Jugendkapelle und den Solisten Gottfried Hummel und Ewald Mayer teilgenommen. Ewald, von Gottfried am Klavier begleitet, trug das mit Höchstschwierigkeiten gespickte Stücke Rule Britannia vor. Eine sehr gute Benotung aller Teilnehmer war das Ergebnis. Die vielen Proben hatten sich gelohnt.
  • Ende Mai 1987 fuhr die Jugendkapelle zum Jugendkapellentreffen nach Karlsruhe, wo sie sich erneut am Wertungsspiel beteiligte. Über 30 Kapellen aus sieben Nationen nahmen an diesem Wertungsspiel teil. Die Jugendlichen waren kaum nervös und so gelang der Vortrag sehr gut. Von dem international besetzten Wertungsrichtergremium erhielt die Kapelle einen ersten Rang mit Auszeichnung. In Göschweiler wieder angekommen, wurde der ganzen Bevölkerung musikalisch kundgetan, wie gut man in Karlsruhe abgeschnitten hatte.
  • Im September 1987 erfolgte die Teilnahme am Blasmusikwettbewerb der Hirschbrauerei und der Firma Hohner in Trossingen. Solobläser mit Blasorchester war diesmal der Titel des Wettbewerbs. Mit Ewald Mayer als Solisten und dem Stück Grandfathers Clock nahm man teil. Hinter Kapellen mit sehr klangvollen Namen erreichten die Musiker aus Göschweiler jedoch nur einen 6. Platz. Mit diesem Ergebnis war unter anderem auch das dortige Publikum nicht einverstanden.

 Die Jahre 1988 – 1989

Auf Einladung der ESTV (Europäisches Studententheater Flandern in Aachen) und Prof. Vloebergh, der auch die Auftritte in Belgien ermöglichte, wurde im Juli 1988 ein Konzert in der Schweiz gegeben. In Zürich im Park "im Gruene", einer Stiftung vom Gründer der Migro-Kette Herr Dudweiler, spielte man vor großem Publikum. Anschließend wurde noch der Flughafen Kloten besichtigt.

Januar 1989: Teilnahme am Neujahrsempfang des Bundes Heimat und Volksleben in Freiburg. Dabei wurden auch das Regierungspräsidium, das Landratsamt, der Oberbürgermeister und der Erzbischof von Freiburg besucht.

24.-26.06.1989 erfolgte die Reise nach Chateau Thierry/Frankreich, die Geburtsstadt des Fabeldichters Jean de la Fontaine, in der Champagne. Dort fand ein internationales Stadtfest statt. Untergebracht waren alle wieder in einer Schule. Die Zimmereingänge hatten nur Vorhänge keine Türen. Dies sollte sich während der relativ kurzen Nächte jedoch als sehr "schnarchstörend" bemerkbar machen. Nach der Besichtigung einer Champagnerkellerei fand der offizielle Empfang und die Vorstellung der einzelnen Gruppen auf dem Rathausplatz statt. Kapellen aus Holland, Dänemark, Italien, Schweiz, England, Frankreich und die Trachtenkapelle Göschweiler aus Deutschland nahmen an diesem Fest teil. Am Abend fand eine große Showparade statt. Man staunte nicht schlecht, was die einzelnen Kapellen hier präsentierten. Die Italiener beispielsweise rannten musizierend die Straße hinauf, die Holländer in ihrer Bärenfelluniform spielten Musik auf höchstem Niveau, die dänische Kapelle bestand aus lauter Mädchen, die die Herzen der Göschweiler Jungs teilweise im Sturm eroberten. Der große Festumzug am Sonntag war etwas ganz besonderes. Bei 34 Grad Hitze schwitze jeder unerträglich. Die Gruppen vor und hinter der Kapelle führten jeweils einen kleinen Wagen mit sich, in dem kühle Getränke aufbewahrt und gereicht wurden. Etwa 50.000 Menschen verfolgten den Umzug. Jeder von ihnen war mit mindestens einer Tüte Konfetti bewaffnet. Ein riesiger Konfettiregen ergoss sich auf die Umzugsteilnehmer und bedeckte die Straßen mit einer zentimeterdicken Schicht. Die Zuschauer genierten sich nicht, den Musikanten beim Luftholen eine Hand voll in den Mund zu stecken.

Noch Jahre später fanden sich einzelne Konfettis in der Tracht bzw. in großen Musikinstrumenten. Das Ende des Festes wurde mit einem großen Feuerwerk beendet. Da man sich in der Nähe von Paris befand, wurde auch gleich noch ein Abstecher dorthin durchgeführt und man erkundigte sich per Stadtrundfahrt über die große schöne Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B. Notre-Dame, Eifelturm, Montmatre, Sacré-Coeur, usw.

Die Jahre 1990 – 1995

Am 24.02.1990 fand der erste gemeinsame Bunte Abend der Göschweiler Vereine im Bürgersaal statt. Seit dieser Zeit beteiligt sich die Kapelle jedes Jahr am Fasnetsamschdig mit zwei Beiträgen am Programm.

1991 wurde die Fasnet wegen des Golfkrieges abgesagt. Nach Meinung der Göschweiler Bürger sollten die Kinder aber nicht unter diesem Umstand leiden und so veranstaltete man trotzdem ein Kinderfest.

Wiederum auf Einladung des ESTV, Prof. Vloeberghs ging es auf große Reise an die belgische Nordseeküste. Über Dortmund, wo man auf der Bundesgartenschau noch ein Konzert gab, ging es nach Diest. Dort kamen die Musiker erst um 21.30 Uhr an, hatten noch nichts gegessen, großen Durst und in der Jugendherberge war bereits um 23.00 Uhr Zapfenstreich. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie die Laune mancher war. Aufgrund der sehr frühen Nachtruhe waren jedoch am nächsten Morgen alle putzmunter und auch die Laune hatte sich wieder gebessert. Weiter ging die Reise nach Brügge, Ostduinkerke, Niewpoort, Ostende usw. Die kurzen Konzerte entlang der Küste waren ungewöhnlich. Man spielte an jeder Gaststätte 2-3 Märsche und bekam dann jeweils ein Getränk dafür. Das Ganze dauerte etwa vier Stunden und am Ende waren die meisten nicht mehr nüchtern. Neben den Konzerten hatten sie aber auch Gelegenheit in den Dünen ein Sonnenbad zu nehmen und die Schönheiten der Nordseeküste zu bewundern.

Anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 06.03.1992 an den Ehrenvorsitzenden Helmut Agostini spielte die Trachtenkapelle Göschweiler zur Unterhaltung der Gäste auf.

Im Juli 1992 pflegte man die Kameradschaft mit der befreundeten Blaskapelle Grünwald-Holzschlag. Nach dem Konzert war an Heini’s Fischweiher ein gemeinsames Grillfest angesagt. Es war sehr heiß, die Sonnenschirme reichten nicht aus und so suchten einige der erhitzten Gemüter Abkühlung in dem Weiher. Eine sehr gelungene Veranstaltung bei der gemeinsam musiziert und ausgiebig gefeiert wurde.

Zum Grillfest im August 1993 war es der Trachtenkapelle gelungen, als Überraschung eine lettische Tanzgruppe zu engagieren. Das Publikum war von den dargebrachten Tänzen sehr begeistert.

Zusammen mit dem Männergesangverein Hausen vor Wald wurde in der Herz-Jesu-Kirche in Göschweiler im Mai 1994 ein Kirchenkonzert zugunsten der Sozialstation Hochschwarzwald veranstaltet.

Im Juli desselben Jahres ging es auf Konzertreise nach Paderborn, um dort am Europafest teilzunehmen. Vier Tage begleitete die Göschweiler Musiker strahlender Sonnenschein und große Hitze. Mit den Trachten machte man im Fernsehen und Rundfunk auf sich aufmerksam. Gepielt wurde z.B. an der Euro-Fete im französischen Dorf, in einer Tick-Tack-Landesklinik, in der Paderhalle, der Innenstadt usw.  Zum Essen wurde nach den Auftritten der Schützenplatz angefahren. Hier trafen sich alle teilnehmenden Gruppen, die aus Tschechien, Estland, Lettland, Ungarn und den Niederladen kamen. Ein Sprachenwirrwarr „à la bonneur“ erfüllte die Luft. Musik verbindet Nationen. Zusammen mit der lettischen Tanzgruppe waren die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle Göschweiler in einer Jugendherberge untergebracht, in der wunderschöne gemeinsame Abende gefeiert wurden.

Schweren Herzen verließ man wieder Paderborn und damit auch die hübschen Mädchen der lettischen Tanzgruppe.

Im Schwarzwald angekommen, rief Prof. Vloeberghs an, ob keine Möglichkeit für einen Auftritt einer lettischen Kindertanzgruppe bestand. Kurzerhand wurde beschlossen, die Gruppe für drei Tage in Göschweiler aufzunehmen. Ein deutsch-lettischer Heimatabend wurde organisiert. Zahlreiche Besucher fanden sich ein - den Augen der lettischen Kinder konnte keiner wiederstehen. Es wurde getanzt gesungen und auch Bargeld für die Kinder gesammelt. Frühstück und Abendessen wurden in der Bürgerhalle organisiert und von verschiedenen Firmen bereitwillig die Lebensmittel dazu bereitgestellt. An einem Tag hatte man zum Dessert Trauben organisiert. Ungläubig schauten die Kinder auf diese Früchte, keiner von ihnen hatte je Trauben gesehen und es war eine Freude zuzuschauen, wie andächtig die Trauben verzehrt wurden.

Im Oktober 1994 wurde das 60 jährige Bestehen der Trachtenkapelle im Rahmen eines zweitägigen Herbstfestes im Bürgersaal gefeiert. Zur Überraschung aller marschierte die befreundete Blaskapelle aus Grünwald-Holzschlag am Samstagabend mit klingendem Spiel in die Bürgerhalle ein und gratulierte mit einem Geschenk, welches später gemeinsam verzehrt wurde.

Das Anwesen des Göschweiler Bürgers und Gönner der Kapelle Egon Albert brannte im September 1994 bis auf die Grundmauern nieder. Die Musikerfamilie Kaltenbrunn beschloss, einen musikalischen Tag im November 1994 zu gestalten. Es war für alle Göschweiler Vereine selbstverständlich hier zu helfen, zumal Egon Albert und seine Familie immer für die Vereine da war. Die Beliebtheit der Familie Albert und der Wille hier finanziell zu helfen, zeigte sich darin, dass der Bürgersaal den ganzen Tag über voll besetzt war und die Veranstaltung ein voller finanzieller Erfolg wurde.

Die Jahre 1996 – 2000

Am 12.05.1996 fand zu Gunsten der Innenrenovation des Göschweiler Pfarrhaus ein Kirchenkonzert statt. Ein Benefizkonzert zu Gunsten der Lebensheimat Reiselfingen wurde am 01.06. 1996 ebenfalls durch die Trachtenkapelle Göschweiler verrichtet.

Im August 1996 fuhren man für zwei Tage zur befreundeten Musikkapelle nach Rheineck in die Schweiz. Für alle ein sehr ungewöhnlicher Ort zum Übernachten war der Luftschutzbunker der Stadt Rheineck. Aber man gewöhnt sich an alles, sogar an Zimmertüren, welche eine dicke von fast einem Meter haben. Zusammen mit dem Sportverein veranstaltete die Musikgesellschaft Rheineck dort ein großes Sportfest, wobei die Göschweiler zwei Auftritte zu bewältigen hatten.

Eine Abteilung der Kapelle wurde vom Theaterverein Olching bei München vom 08.-10.11.1996 zur Unterhaltung der Gäste vor und nach einer Theaterveranstaltung eingeladen. An zwei Abenden wurde Musik gemacht. Das bayerische Bier floss in Strömen, der Durst wollte kein Ende nehmen. Als man zum Quartier fuhr hatte Werner S. aus H. immer noch nicht genug und schulterte einen ganzen Kasten Bier. Die Nacht war relativ kurz und Markus verfehlte nach dem Gang zum WC sogar sein Zimmer, legte sich zu Volker ins Bett, zog diesem als Krönung auch noch die Bettdecke weg und schnarchte ihm die Ohren voll. Nach dem Weckappell schaute Volker verwundert auf seinen fremden Bettnachbarn. Auf Gage hatte man verzichtet, man wollte "nur" umsonst essen und trinken. Wahrscheinlich tat man das aber des Guten zu viel. Die Musiker wurden nie wieder eingeladen!

Vom 20.04.-08.05.1997 erfolgte die Brasilienreise. Dieses Highlight in der Vereinsgeschichte der Trachtenkapelle Göschweiler wurde detailliert in einem Reisebericht von Petra Schonhardt festgehalten. Den kompletten Reisebericht finden Sie hier.

Das Bundesland Baden-Württemberg richtete am 03.10.1997 die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Stuttgart aus. Für die musikalische Umrahmung wurden eine württembergische und eine badische Kapelle gesucht. Der Original Schwarzwälder Tracht war es zu verdanken, dass die Göschweiler Musikerinnnen und Musiker an diesem Festakt teilnehmen durften. Man bildete das Spalier für die rund 1000 Ehrengäste im Eingangsbereich des Finanzministeriums. Auf dem Schlossplatz tummelten sich mehrere Zehntausend Bürger, die einen Blick auf den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und den amerikanischen Präsidenten Bush sen. erhaschen wollten. Auch alle Ministerpräsidenten der Deutschen Bundesländer waren an diesem Festakt anwesend. Rund um den Schlossplatz fand ein großes Bürgerfest statt, wo man sich noch einige Stunden vergnügte.

Beim 50-jährigen Jubiläumsfest des Sportvereins im Juli 1998 umrahmte die Kapelle das Festbankett und den Handwerkerhock musikalisch und übernahm am Festsonntag die Bewirtung der Gäste im Zelt.

Am 10.10.1998 fand das Abschiedskonzert des langjährigen Dirigenten Oswald Hasenfratz statt. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Bürgersaal wurde Hasenfratz mit einem Festkonzert nach 23-jähriger erfolgreicher Dirigententätigkeit zum Ehrendirigenten der Trachtenkapelle ernannt. Außerdem erhielt er für sein 25 jähriges Wirken als Dirigent verschiedene Auszeichnungen durch den Verband und die Gemeinde. Mit dem Titel „Time to say goodbye“ verabschiedete sich Oswald Hasenfratz. Alle weiblichen Mitglieder überreichten ihm zu diesem Lied eine Rose. Seinem Nachfolger Markus Bölle überreichte er symbolisch den Schlüssel zum Probelokal.

Im Juni 1999 erfolgte der zweite Besuch der befreundeten Musikkapelle in Rheineck (CH) anlässlich des Jahrmarktfestes. Wiederum wurde im Luftschutzbunker übernachtet.

Am 10.12.1999 übermittelte die Kapelle dem neugewählten Ortsvorsteher Manfred Furtwängler musikalisch ihre Glückwünsche.

Im Dezember 1999 führte die Trachtenkapelle erstmals den Christbaumverkauf im Ort durch. Von den Ehrenmitgliedern werden seither immer heimischen Fichten geschlagen und benötigte Edeltannen zugekauft. Der Verkauf der Christbäume stellt eine wichtige Einnahmequelle für die Kapelle dar.

Am 09.01.2000 umrahmte man musikalisch die Verabschiedung des langjährigen Ortsvorstehers Bernhard Blatter. Weiterhin wurde am 10.06.2000 bei der Landesgartenschau in Singen zur Unterhaltung der Gäste aufgespielt.

Die Jahre 2001 - 2008

Bei der Generalversammlung am 03.02.2001 beendete Werner Schonhardt seine Amtszeit nach 16 jähriger Tätigkeit als Vorstand der Trachtenkapelle. Für sein langjähriges Engagement erhielt Schonhardt aus den Händen von Bürgermeister Dr. Schmitt die Landesehrennadel überreicht. Zum Nachfolger als 1. Vorsitzender wurde Volker Bölle gewählt.

Im Juli 2001 für die Kapelle ein Hüttenwochenende im „Neuen Haus“ im Klosterwald bei Friedenweiler durch. Eine schöne Wanderung und für alle spannende sowie kurze Nacht im nicht mehr ganz so "Neuen Haus".

Beim Grillfest im Jahr 2001 war die befreundete Kapelle aus Rheineck in der Schweiz zu Gast in Göschweiler. Am Samstagabend spielten die Schweizer zur Unterhaltung der Gäste. Am Sonntag wanderte man dann nach einem gemeinsamen Frühstück ins benachbarte Holzschlag.

Im Juni 2002 ging die Reise wieder einmal zum Gegenbesuch nach Rheineck. Bei diesmal tropisch heißen Temperaturen suchte man gerne die Abkühlung im kühlen, schattigen Luftschutzbunker.

Im August 2003 wurde anstatt einer Musikprobe ein Fußballspiel auf dem Sportplatz veranstaltet, bei dem sich buntgemischte Mannschaften spannende und lustige Partien lieferten.

Im September 2003 erfolgte eine Teilnahme am Festumzug in Rottweil anlässlich der Heimattage. Abends konnten sich alle wieder im Fernsehen bewundern, wobei dem Kameramann wohl besonders unsere schwarze Posaunistin Zahra und unsere Trompeterin Mirijam gefallen hatte.

Im September 2004 gab man zusammen mit mehreren Künstlern ein Kirchenkonzert in der vollbesetzten Göschweiler Rochuskirche.

Im Juli 2005 wurde anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Göschweiler Feuerwehr die Totenehrung auf dem Friedhof und der Festgottesdienst umrahmt. Beim Fassanstich und am Festbankett sorgte die gesamte Kapelle ebenfalls für den passenden musikalischen Rahmen. Am Festmontag hieß es für wieder einmal Arbeitseinsatz für die Trachtenkapelle in der Küche des Festzelt.

Am 26.12.2005 dirigierte die neue Dirigentin Christine Stroppel zum ersten mal das Weihnachtskonzert, das auch zu einem vollen Erfolg wurde.

Im Juli 2006 folgte man einer Einladung des Europa Parks in Rust zur Teilnahme am Umzug beim Schwarzwaldtag.

Das Probewochenende fand im Jahr 2006 zum ersten mal nicht wie sonst in heimischen Gefilden statt. Alle machten sich auf den Weg nach Möhringen, um dort im Naturfreundehaus das Wochenende mit Musizieren aber auch mit geselligen Stunden zu verbringen. Eine rund um gelungene Veranstaltung.

Bei der Generalversammlung im Jahr 2007 trat Volker Bölle als erster Vorsitzender der Kapelle zurück. Als sein Nachfolger wurde Jens Heringshausen gewählt. Um das Datum des 75 jährigen Jubiläumsfestes festzulegen, fand bereits im März 2007 die erste Sitzung des Festausschusses für das bevorstehende Jubiläum statt.

Keine musikalische, sondern eine Probe mit der Feuerwehr hielten die Mitglieder der Kapelle im April 2007 ab. Unter Feuerwehrkommandant Bernd Schwörer lernten alle in Theorie und Praxis den Umgang mit gefährlichen Stoffen und dem Feuerlöscher.

Vom letzten Gründungs- u. Ehrenmitglied Eugen Frey musste sich die Trachtenkapelle im Juli 2007 auf dem Friedhof von Göschweiler verabschieden.

Erstmals zogen die Jungmusiker am 23.12.2007 durch die Straßen von Göschweiler und erfreuten die Einwohner mit ihren weihnachtlichen Klängen.

 


Ausbildung bei der Trachtenkapelle Göschweiler


Unsere Jungmusiker in Ausbildung

Wir von der Trachtenkapelle Göschweiler sind stehts bemüht unseren "Jungmusikerinnen" und "Jungmusikern" eine sehr gute musikalische Ausbildung zu bieten. Die im Durchschnitt dreijährige Ausbildung beinhaltet sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil und endet mit der Abnahme des "Jungmusiker-Leistungsabzeichen (JMLA) in Bronze". Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Prüfung sind die JungmusikerInnen für die Aufnahme in die Kapelle grundlegend vorbereitet und werden anschließend in die Reihen der älteren MusikerInnen aufgenommen. Der erste öffentliche Auftritt wird maßgeblich durch den Termin des erfolgreichen Abschlusses des JMLA bestimmt. Erfolgt die Prüfung im Frühjahr (März/Juni), dann stellt das Weihnachtskonzert den ersten öffentlichen Auftritt dar. Erfolgt die Prüfung erst im Herbst (November) dürfen Jungmusiker ab dem ersten Kurkonzert im Folgejahr öffentlich mit der Trachtenkapelle auftreten. Dadurch gewährleisten wir eine gewisse Eingewöhnungsphase in der Gesamtkapelle verhindern gleichzeitig eine Überforderung der "Neuankömmlinge".

AusbilderInnen

Die Trachtenkapelle Göschweiler bedient sich ihrer Ausbilderinnen und Ausbilder hauptsächlich aus den eigenen Reihen der Kapelle. Alle Personen sind ehrenamtlich für den Verein tätig:

  • Waldhorn (Susanne Baader)
  • Flöte (Ulrike Heringshausen)
  • Trompete und Flügelhorn (Jens Heringshausen)
  • Theorieuntericht und Klarinette (Petra Schonhardt)
  • Tenorhorn und Bariton (Ewald Mayer)
  • Posaune (Wolfgang Wehrle)
  • Musikalische Früherziehung an der Flöte (Nicole Hogg)

Falls wir für ein bestimmtes Instrument keine Ausbildung durch Mitglieder aus den eigenen Reihen leisten können, besteht die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit der Musikschule Hummel. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei unserem 1. Vorstand:

Jens Heringshausen
Am Öschle 1
79843 Löffingen
Telefon 0 76 54 / 80 80 24

oder direkt bei der:

Musikschule Hummel
Telefon 0 76 54 / 10 22
Mobil: 0171 - 5 46 34 81
Internet:
www.hummel-music.de

Instrument

Zur Grundlage einer guten musikalischen Ausbildung gehört natürlich, dass alle JungmusikerInnen auf einem technisch einwandfreien Instrument das Musizieren erlernen können. Das Instrument wird falls vorhanden von der Trachtenkapelle Göschweiler gestellt. Bei Neuanschaffungen von Instrumenten sind wir auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Es gibt hier seit einiger Zeit die Möglichkeit, Instrumente in speziellen Musikfachgeschäften zu mieten. Die bereits bezahlten Mietgebühren werden bei einem evtl. späteren Kauf angerechnet! Nähere Auskünfte hierzu erteilt Ihnen ebenfalls unser 1. Vorstand Jens Heringshausen. Die Pflege und Reinigung des Instrument erfolgt durch den Besitzer des Instruments. Sollten größere Wartungs- oder Reparaturarbeiten anfallen übernimmt der Verein die Kosten bzw. beteiligt sich daran.

Kosten

Die Kosten für die Ausbildung belaufen sich hauptsächlich auf die Unterrichtsgebühr. Zum Üben werden jedoch ein Notenständer und ein entsprechendes Pflegeset für das jeweilige Instrument benötigt. Die Trachtenkapelle Göschweiler übernimmt zu Anfang der Ausbildung die Anschaffung eines Theorie-Lernbuches, sowie die Anschaffung eines ersten Pflegesets für das Instrument. Die Kosten für den Notenständer, weitere Pflegesets und die Unterrichtsgebühren müssen selbst übernommen werden.

Der Preis für die Unterrichtsgebühr beträgt zur Zeit 21,00 € pro Monat.

Prüfung

Die erste Prüfung nach der Ausbildung der Jungmusiker(innen) ist das Leistungsabzeichen in Bronze. Nach erfolgreich bestandener Prüfung dürfen die Jungmusiker(innen) in der Trachtenkapelle mitspielen.

Das Leistungsabzeichen in Bronze oder genauer gesagt, das "Jungmusiker Leistungsabzeichen in Bronze" (JMLA) wird vom Blasmusikverband Hochschwarzwald e. V. verliehen und bestätigt dem Prüfling eine grundlegende Kenntnis in den Bereichen Theorie und Praxis der Blasmusik. Die Prüfungen für dieses Leistungsabzeichen finden jährlich statt. Die genauen Richtlinien für die Verleihung des Abzeichens finden Sie in unserem Download-Bereich.

Alle weiteren Prüfungen wie z. B. das Leistungsabzeichen in Silber oder Gold sind dem Musiker freigestellt. Unser Verein freut sich jedoch über alle Nachwuchsmusiker(innen) die Interesse an einer weiteren Ausbildung bzw. Prüfung haben und unterstützt dies selbstverständlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Wenn Sie sich noch intensiver zur JMLA-Prüfung informieren möchten bsuchen Sie bitte die Website des Bund Deutscher Blasmusikverbände.

 


Die Bläserjugend der Trachtenkapelle Göschweiler...

wurde im Oktober 2008 aufgrund der Vielzahl von Jugendlichen im Verein neu gegründet.
Die Bläserjugend fördert speziell die Jugendlichen und berücksichtigt besonders deren Interessen.

Vorstandschaft der Bläserjugend

Wenn Sie die Bläserjugend bei Ihrer Jugendarbeit unterstützen möchten, bieten wir Ihnen gerne eine Passive Mitgliedschaft an. Ein entsprechendes Anmeldeformular finden Sie in unserem Download-Bereich.

Die  Vorstandschaft der Bläserjugend:

1. Vorstand

Johanna Kiechle
Bergstraße 52
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 74 14
eMail

2. Vorstand

Hanna Albert
Stockäckerweg
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 7 76 63
eMail

Dirigentin

Petra Schohnhardt
Bergstraße 16
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 89 87
eMail

Schriftführerin

Larissa Hensler
Am Sportplatz
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 81 29
eMail

Kassiererin

Vanessa Blatter
Sonnhaldenweg 6
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 14 52
eMail

Beisitzer

Jens Heringshausen
Am Öschle 1
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 80 80 24
eMail

Bastian Bölle
Bergstraße 15
79843 Löffingen
Telefon: (0 76 54) 7 72 12
eMail

Bläserjugend in Aktion

Bläserjugend in Aktion

Bläserjugend in Aktion 


Kontaktadressen:

Trachtenkapelle Göschweiler e.V.
1. Vorstand - Jens Heringshausen
Göschweiler
Am Öschle 1
79843 Löffingen
Deutschland

Tel: +49 (0 76 54) - 80 80 24
Internet: http://www.trachtenkapelle-goeschweiler.de
E-Mail: info@trachtenkapelle-goeschweiler.de

   

Bläserjugend der Trachtenkapelle Göschweiler e.V.
1. Vorstand - Johanna Kiechle
Bergstraße 52
79843 Löffingen

Telefon: (0 76 54) 74 14
Internet: http://www.trachtenkapelle-goeschweiler.de
E-Mail: blaeserjugend@trachtenkapelle-goeschweiler.de

 


FAQsFAQ - Frequently Asked Questions
(häufig gestellte Fragen)

Warum erfordern einige Funktionen dieser Website eine Anmeldung bzw. Registrierung?

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Selbstverständliche dürfen Sie sich auch in unserer Community registrieren wenn Sie nicht Mitglied der Trachtenkapelle Göschweiler sind. Aktive Vereinsmitglieder erhalten einen speziellen Status in unserer Community. Ihnen werden erweiterte Benutzerrechte zum Zugriff auf vereinsinterne Informationen gewährt.

 Wie lange dauert die Ausbildung bei der Trachtenkapelle Göschweiler?

Die Ausbildung bei der Trachtenkapelle dauert in der Regel drei Jahre. Selbstverständlich ist diese Dauer auch von den musikalischen Fähigkeiten und Interessen jedes einzelnen abhängig und kann deshalb länger aber auch kürzer sein. Den Abschluss der Ausbildung stellt die erfolgreiche Abnahme des Jungmusikerleistungsabzeichen (JMLA) in Bronze dar. Mehr Infomartionen hierzu finden Sie auch auf der Seite Ausbildung.

Welches Instrument ist das richtige für mich?

Die Antwort dieser Frage hängt von vielen Faktoren ab und kann hier nicht konkret beantwortet werden. Die Trachtenkapelle Göschweiler bietet aber jedes Jahr die Möglichkeit an beim "Schnuppernachmittag" alle Instrumente näher kennen zu lernen und Probe zu spielen. Die Ausbilder auf den jeweiligen Instrumenten stehen an diesem Nachmittag bereit und können mit Ihren Tipps und Ratschlägen hilfreich bei der Auswahl des richtigen Instruments zur Seite stehen. Wenn Sie den Schnuppernachmittag verpasst haben, stehen wir Ihnen auch sonst gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie bitte einfach unseren 1. Vorstand.

Was kostet die Ausbildung bei der Trachtenkapelle Göschweiler?

 Die aktuelle Unterrichtsgebühr für die Ausbildung bei der Trachtenkapelle Göschweiler beträgt € 21,- / Monat.

 

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